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Ein sinnloser Nachmittag am Kanal…
Nachdem einer der Ausläufer des Blaumilchkanals ja inzwischen fast vor der Haustür endet und ich ja heute nachmittag mal schnell ein paar Stunden Zeit hatte, habe ich mich spontan und ohne groß drüber nachzudenken auf den Weg gemacht. Um 13:30 gings los und mein General (w) hatte mir als Rückkunftszeit 17:00 Uhr vorgegeben.
Also nix wie los und Start mit dem ersten kurz nach Chieming BLAUMICHKANAL X+0004 (GC34HKQ) und letztendlich Ende um 16:00 Uhr bei BLAUMILCHKANAL X+0035 (GC34JXM) kurz vor Bad Endorf.
Fazit: Der Sinn und Zweck dieser Powertrails bleibt mir weiterhin verborgen. Sinnlose Start&Stop-Aktion an vielbefahrenen Strassen, die Logbücher in teilweise, meist schlimmen Zustand, durchgefeuchtet bis aufs letzte Blatt, entsprechend oft bereits zerissen und die meisten der Logeinträge bereits bis zur Unlesbarkeit „herausgewaschen“. Wie soll man hier noch kontrollieren, wer wirklich vor Ort war und den Cache mit Recht geloggt hat.
Am meisten aber kritisieren muss ich Örtlichkeiten, die oft nur an den Feldzugängen gelegt wurden. Man muß wirklich hochkonzentriert sein, um diese 2m² an den befahrenen Hauptstrassen zu „treffen“. Ausserdem hofft man ständig, daß die hinter einem nachfahrenden Autofahrer erahnen, was der Vordermann denn da gerade vorhat. Selbst dann wird dieses Parkmanöver desöfteren mit einem Hupen und wild fuchtelnden Händen quittiert. Ich möchte das Plazieren dieser Caches sogar als unüberlegt und gefährlich bezeichnen. Powertrailcaches, die ein Unfallrisiko bergen, sollten entweder entsprechend hoch bewertet oder am Besten weggelassen werden. Ich möchte an die Owner appellieren, sich noch einmal Gedanken zu machen, wie sie es mit ihrem gewissen vereinbaren können, wenn es das erste Mal an einem Ihrer Caches kracht und sich jemand verletzt !
Mein Aufruf an die Powertrail-Leger:
- Plaziert die Caches bitte nur da, wo man auch ohne Gefährung von sich selbst und anderen parken kann.
- Kümmert Euch um regelmässigen Austausch der Logbücher oder präpariert Eure Dosen entsprechend wasserfest.
Veröffentlicht unter: Allgemein · Etiketten: Blaumilchkanal, Chiemgau, chiemsee, power Trail
















Warum suchst Du erst solche Dreckscaches?!
…weil die meine Homezonekarte unübersichtlich gemacht haben und ich sie jetzt schön ausblenden kann
^^
Und der Owner denkt dann, wenn seine Caches so viel gesucht werden, dann hat er alles richtig gemacht.
Der Owner eines Blaumilch-Caches weiß schon beim Legen ganz genau welche Qualität von Cache er da fabriziert. Ein Newbie weiß doch mit dem Begriff Blaumilchkanal gar nix anzufangen
Deswegen verläuft mein Powertrail entlang eines Radweges. Bei den Logs sieht man genau, welche Cacher faul waren und nur die Caches gesucht haben, bei denen man in der Nähe parken kann.
Sehr gut ! Fände auch nen Radl-Powertrail interessanter, obwohl die Abstände zwischen den Caches gerne >200m sein dürfen
Sonst bleibt ja das Radeln auf der Strecke…
Oh man kann die Logs nicht mehr lesen, da muss ich doch glatt meine Statistik aufbessern.
Naja wer sowas sucht der sollte schon im Klaren sein was er dort zu finden hat.
Da gehe ich doch lieber in den Wald nur einen tollen Multi machen als mit dem Auto sowas abzugrasen.
Bis dahin
Reflektor
Nein, das ist nicht per se schlecht. Das hier ist nur an vielen Stellen schlecht geplant und obendrein noch schlecht gewartet.
Prinzipiell hat das aber seine Daseinsberechtigung, alleine schon weil es den Regeln entspricht.
Den tollen Multi nehme ich auch immer gerne, aber bitte nicht die Idee generell abstrafen dafür das die Owner ihre Arbeit nicht machen…
stimme Dir ja zu, aber die Örtlichkeiten und die Wartung sind zumindest hier unbefriedigend…ich denke, daß max. 3-4 der 30 Dosen heute trocken waren..
Natürlich ist es für einen Cacher, der mit dem Pkw unterwegs ist, wenn er einen großzügigen Parkplatz vorfindet, der sich bequem anfahren lässt. Ich kenne die Problematik, wenn man von einer zügig befahrenen Bundes- oder Landstraße in einen schmalen Feldweg abbiegen will und bei der Annäherung noch nicht exakt erkennen kann, wo die Einmündung genau ist. Außer die Entfernung auf dem GPSr genau zu beobachten und früh zu blinken, kann man da nicht viel machen.
Trotzdem würde ich die Gefährlichkeit nicht dem Cache-Owner anlasten. Es könnte ja auch sein, dass jemand zu Fuß oder mit dem Rad diese Caches macht. Und ich habe auch schon öfter auf das Abbiegen oder Anhalten verzichtet, wenn jemand hinter mir dicht auffährt. Dann fahre ich manchmal erst mal weiter und wende, dann kann ich beim Vorbeifahren auch schon die anschließende Parkmöglichkeit besser erkunden.
Diese von mir beschriebenen “gefährlichen Caches” liegen NICHT am Radweg. Dies ist meiner Meinung nach ganz klar ein Auto-Trail…
und da sollte man doch etwas verantwortlicher handeln…
Wer Dreckscaches sucht wird Dreckscaches finden.
Wer diesen Trail mit dem Auto angeht, der ist selber schuld
Wobei zu Fuß, wie ich bisher die kleinen Teilstücke gemacht habe, ist das auch nicht immer der Bringer, wenn laufend Autos mit 100+ an einem vorbeifahren. Mit dem Fahrrad schaut das evtl. schon besser aus.
Muß jeder selber wissen ob er das macht, mehr als einen netten Spaziergang mit viel Verkehr und vielen Statistikpunkten darf man aber nicht erwarten.
[...] Ein sinnloser Nachmittag am Kanal… (Blaumilchkanal-Serie, Dokumentation über den schlechten Zustand der Dosen und Logbücher sowie Loggen unter Lebensgefahr!) [...]
Ich verstehe diese abwertenden Berichte über Powertrails nicht so richtig. Bisher war für mich GeoCaching eben genau das Steckenpferd, bei dem mir niemand vorzuschreiben versucht, wie ich es auszuüben habe. Aber, wie man sieht, es gibt immer irgendwo jemand, der andere belehren und (manchmal leider auch) bevormunden will.
Wenn man einen Powertrail absolvieren will, weiss man, was einem erwartet, man hofft in diesem Fall nicht auf das Gleiche Abenteuer, wie bei einem schweren Mystery oder einem D=4-Tradi.
Aber, es hat was, das in einer Gruppe zu tun – ganz Besonders Männerrunden sind da anfällig dafür, und das wir bei unserem Hobby GeoCaching “einen an der Waffel” haben, wird ja auch keiner ernsthaft in Abrede stellen.
Daher bin ich der Meinung, jede Art von Aufgabenstellung hat ihren Platz bei GeoCaching, von der Punktejagd bei Powertrails über die Spannung bei Mysterys, die Abenteuer in der Nacht, die Auseinandersetzung mit der Techink bei WherIGos …………..
Und bei keinem anderen Cache wird man sich darüber auslassen, dass der Parkplatz nicht ordenlich beschildert (die Meisten von uns parken ohnehin, wo es nicht ausdrücklich verboten ist), die Logbücher nicht trocken (man tauscht die anderswo ohne Murren gerne aus), die Aufgaben nicht schwer genug und und und – nur bei Powertrails.
Und sage mir keiner, ein Powertrail versperre den Platz für eine “richtige” Dose – das ist in allen Fällen, die ich gehört habe, nur eine billige Ausrede, denn Powertrails liegen meist an Durchzugsstrassen, ein guter Cache sollte genau dort nicht liegen.
Nur zur Info:
Ich habe den Weinviertel-Powertrail (141 Dosen) mit einem Freund absolviert, vom Blaumilchkanal waren es so ca 3 Dutzend gemeinsam mit meiner Freundin, weil wir auf dem Weg (bei drei Gelegenheiten) “halt mitgenommen haben, was da so rumlag”
Ob ich den restlichen Kanal noch machen werde?
Momentan juckt es mich nicht, aber wer weiss, was uns bei einem etwas feuchten Event nicht alles einfällt.
Happy Cache Hunting & bis bald
klaubi