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Hoëckers Entdeckungen – drohen uns behördliche Konsequenzen?

Es ist wieder mal soweit…. heute erscheint ein neuer Aufreger der Geocaching-Szene……

Hoeckers Entdeckungen ist das neue Buch von Comedian und Geocacher Bernhard Hoëcker und seit heute kann man es offiziell im Handel käuflich erwerben.

Für alle die bis heute nicht wissen um was es in dem Buch geht, hier eine kleine Erklärung: Bernhard und Tobi haben in ihren letzten Cacherjahren viele Lost Places besucht und veröffentlichen nun mit diesem Buch einen “Bildband”, in dem sie ihre Erfahrungen und Eindrücke, in Form von Text und Bild der Öffentlichkeit, zugänglich machen.

Hier als Zitat die Beschreibung bei Amazon:

Bernhard Hoëckers Drang nach Abenteuer und Nervenkitzel ist schier unermesslich. Er fährt Rallyes von den Alpen bis nach Jordanien. Er klettert unter Autobahnbrücken und auf baufällige Industrieschornsteine. Er ist auf der Suche nach den letzten Abenteuern der zivilisierten Welt. Und er ist nicht allein, denn irgend jemand muss den Wahnsinn ja dringend fotografieren bzw. für die Nachwelt festhalten. Auf vielen Seiten dringt Hoëcker mit seinen Weggefährten Erik Haffner und Tobias Zimmermann immer tiefer in unbekanntes Terrain vor – auf der Suche nach weiteren weißen Flecken in der googlebaren urbanen Zone. Dabei stoßen sie auf Unglaubliches und Bizarres. Oder hätten Sie gedacht, dass es bei Beelitz außer Spargel einen alten Krankenhauskomplex der Russen gibt, in dem noch das OP-Besteck herumliegt? Kannten Sie die alte Abhörstation der NSA auf dem Teufelsberg bei Berlin, in der es noch riesige Radarkuppeln gibt und Räume, deren Sinn man sich wohl besser nicht ausmalen möchte? In diesem bebilderten Buch sieht man Bernhard Hoëckers spektakulärste Bilder von verlassenen Orten, die meist unerkannt mitten unter uns schlummern, kommentiert in Hoëckers gewohnt intelligentem und lustigem Schreibstil, wie man ihn bereits aus seinen anderen Büchern kennt. Bernhard Hoëckers Buch der verlorenen Orte fesselt, gruselt und unterhält. Für alle, die genau wie er selbst den Indiana Jones in sich spüren und seinem Ruf nach Abenteuer folgen wollen.

Nun geht es wieder los… in diversen Foren zerreissen sich die Menschen ihre Mäuler, tippen sich die Finger wund und erwarten eine Diskussionswelle, die das Buch in der Öffentlichkeit mit sich bringen wird. Nach Jägerstreit, Fledermausärger und diversen sich über die letzten Jahre gehäuften TV- und Medienberichten haben viele grosse Angst um ihr Hobby Geocaching, Angst dass das ehemalige Insider-Hobby noch mehr mainstreamisiert wird und somit an Reiz, Qualität und Freude verliert. Diese Angst gibt es doch schon seit Jahren.

Bernhard Hoecker veröffentlich in seinem Werk das, worüber der Geocacher oft nur hinter vorgehaltener Hand spricht. Bernhard veröffentlich  ÖFFENTLICH (was eigentlich das Wort veröffentlichen schon beinhaltet, ich wollte es nur nach mal betonen) Eindrücke und Erfahrungen beim Cachen an sogenannten “Lost Places”, welche wie, wir wissen beim  betreten oft den Tatbestand des Hausfriedensbruches erfüllen.

Deshalb kursiert diese Frage in den weiten des Internets:

Wird es behördliche Konsquenzen für das Hobby Geocaching geben?????

Liebe besorgte Cacherkollegen, gehen wir das Ganze doch einmal von der logischen Seite an:

  1. Hausfriedensbruch: Jeder Mensch, egal ob Geocacher oder nicht, der ein fremdes Gelände oder Gebäude, welches sichtlich als “betreten verboten” entweder im Rahmen eines Zaunes, eines Schildes oder sonstiger Absperrung gekennzeichnet ist ohne vorherige Zustimmung des Eigentümers betritt erfüllt den Tatbestand des sogenannte Hausfriedensbruches, welcher in Deutschland als Antragsdelikt angesehen wird. Dies bedeutet dass der Eigentümer des betroffenen Gebäudes oder Geländes selbst den Antrag stellen muss dass der “Täter” des Hausfriedensbruches beschuldigt wird. Ergo kann weder die Polizei noch ein Statsanwalt selbst ein Verfahren wegen Hausfriedensbruches einleiten. Der betreffende Eigentümer selbst muss vorher zur Polizei gehen und Anzeige gegen die betroffene Person stellen. Wer also einen “Lost Place” betritt ist sich der möglichen Folgen bewusst. Was aber sollten die Behörden präventiv gegen Geocacher unternehmen wollen um das Betreten dieser Plätze zu unterbinden? Ihr glaubt doch nicht wirklich dass es aufgrund des Buches von Hoecker und dem aktuell im Dreh befindlichen Geocaching-Film “Lost Place” eine Änderung des Gesetztes das Hausfriedensbruch behandelt geben wird, oder?
  2.  Betretungsrecht: Es regelt den Gemeingebrauch an fremden Flächen wie Wälder und Fluren zum Zwecke der Erholung. Zitieren wir doch mal $59 im Bundesnaturschutzgesetz:

    § 59 Betreten der freien Landschaft

    (1) Das Betreten der freien Landschaft auf Straßen und Wegen sowie auf ungenutzten Grundflächen zum Zweck der Erholung ist allen gestattet (allgemeiner Grundsatz).
    (2) Das Betreten des Waldes richtet sich nach dem Bundeswaldgesetz und den Waldgesetzen der Länder sowie im Übrigen nach dem sonstigen Landesrecht. Es kann insbesondere andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen sowie das Betreten aus wichtigen Gründen, insbesondere aus solchen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, des Feldschutzes und der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung, zum Schutz der Erholungsuchenden, zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Grundstücksbesitzers einschränken.

    und dann noch $14 aus dem Bundeswaldgesetz

    § 14 Betreten des Waldes

    (1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Dies gilt insbesondere für waldtypische Gefahren.

    (2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.

    Es ist also auf Landesebene geregelt, dass wir auch in Zukunft zum Zwecke des Sports und der Erholung die Natur betreten dürfen, und da Geocaching sowohl ein Sport ist als auch definitiv zur Erholung dient gilt dieses Bundesgesetz auch für die Ausübung unseres Hobbies. Die Länder können natürlich bestimmte Bereiche selbst regeln, also soll jeder mal für sein eigenes Bundesland Nachforschungen anstellen. Ich kann nur für Bayern sprechen und bin der festen Überzeugung dass weder das Buch noch der 2012 erscheinende Film soviel Aufruhr erzeugen kann dass Bayern etwas am Betretungsrecht ändern wird

FAZIT:

Wovor habt ihr bitteschön Angst liebe Geocacher, warum diskutiert ihr dieses Thema in diversen Foren und Usergroups zu Tode und macht alles schlecht???

Der Mainstreamisierung unseres ehemaligen Insider-Hobbies können wir nichts mehr entgegensetzen, dieser Zug ist endgültig abgefahren. Wir müssen uns damit abfinden, dass Geocaching immer mehr kommerzialisiert wird und es immer mehr Menschen geben wird, die daraus Profit schlagen wollen und auch werden. Aber was genau daran ist so schlimm? Ein Film mit dem Hintergrund Geocaching wird gedreht. Natürlich wird dazu die Location eines guten Lost Places verheizt und der dort bestehende Cache wird nach Abschluss der Dreharbeiten entweder zu ewigem Cacherruhm kommen oder er wird sterben. Warten wir es doch mal ab. Ich wette, dass viele die im Moment versuchen, den Film schlecht zu reden, im 2012 dann aber doch im Kino sitzen und gespannt auf die Leinwand blicken werden.

Genauso verhält es sich mit Bernhards Buch. Natürlich wird er, Tobi, sein Management und der Verlag damit Geld verdienen und das ist bestimmt auch so gewollt. Ansonsten hätte sich wohl niemand die Mühe gemacht dieses Buch zu schreiben bzw. zu verfassen. Klar werden dort Fotos von Lost Places gezeigt und Bernhard gesteht öffentlich, dass er diese meist im Privatbesitz befindlichen Objekte auch wirklich betreten hat.

Doch welche behördlichen bzw. rechtlichen Konsequenzen haben all diese Entwicklungen für das Geocaching allgemein??? Weder Bund noch Länder werden sich die Mühe machen geltendes Recht zu ändern und eine “Geocacher-Klausel” irgendwo einführen.

Warum also all diese Diskussionen und vor allem warum diese Angst und wovor denn eigentlich??????

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19 Antworten zu "Hoëckers Entdeckungen – drohen uns behördliche Konsequenzen?"

  1. Henny-R sagt:

    Außerdem ist es egal ob der “harte” Kern der Geocacher das nicht gut findet. Den wie ich Geocaching einschätze wird es da zigtausend Partner geben, die sich darüber freuen mal ein Geocachingaffines Weihnachtsgeschenk ihrem “Schatz” unter den Weihnachtsbaum legen zu können. Diesen Leuten geht es komplett am Arsch vorbei was im grünen Forum oder anderswo diskutiert wird. Die achten maximal noch darauf, das nur Geschenkpapier mit Ökosiegel benutzt wird.

    Gruß

    Henny-R

  2. Carsten sagt:

    Das Problem sind weniger die rechtlichen Konsequenzen, sondern der Eindruck, der durch das Buch in der Öffentlichkeit entsteht bzw. verfestigt wird: Geocacher sind Personen, die sich unbefugt auf fremdem Privatgelände aufhalten und dort ihre Spielchen treiben. Dafür braucht es nicht mal die Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

    1. omabande sagt:

      Lieber Carsten,
      Genau das ist es ja. Wir tun das was Du gerade beschrieben hast ja auch. Warum können wir nicht endlich dazu stehen? Warum muss das immer verschleiert werden? Ich denke eher das Gegenteil. Wird die Öffentlichkeit nicht aufgeklärt was wir an solchen Lost Places machen wird jeder denken “Diese bösen Geocacher machen illegale Sachen und dort auch noch alles kaputt.” Das Buch sehe ich mehr als Aufklärung damit manche endlich begreifen was wir an diesen Orten tun und warum. Ich denke es wird uns diesbezüglich in ein besseres Licht rücken.

  3. Guido sagt:

    Evtl. bequemt sich ja jemand und zeigt den guten Herren wegen Hausfriedensbruch an.
    Das würde aber nur den Verkaufserfolg krönen, der Hype den das Buch schon jetzt unter den Geocachern hat, grenz schon an Götzenverehrung.
    Als guter Geocacher muss man alle Ergüsse eines Hoeckers in seinem Regal haben.
    Mal sehen, was daraus wird.

    Gruß Guido

    1. Weiermaier sagt:

      “Als guter Geocacher muss man alle Ergüsse eines Hoeckers in seinem Regal haben.”

      Du hast vergessen den ‘Ironie-an-Button’ zu implementieren.
      So ein Schwachsinn …

  4. Bursche sagt:

    Diskussionen in div. Foren und Blogs zu diesem Buch habe ich bisher nicht gefunden. Ich habe lediglich 2 Buchbesprechungen mit Verlosung gefunden. Auch in den Kommentaren hierzu fand sich nur der typische -jha-Kommentar aber sonst nichts weiter.

    Ich habe das Buch nicht gelesen und werde es vermutlich auch nicht lesen. Unabhängig vom Buch habe ich aber auch die Befürchtung, dass uns größere Einschränkungen bevorstehen. Wie diese Einschränkungen in anderen Ländern aussehen, wird hier sehr sachlich dargestellt: http://news.geocaching-portal.com/news.php?id=24251

    Leider ist deine These: Zitat “Weder Bund noch Länder werden sich die Mühe machen geltendes Recht zu ändern und eine “Geocacher-Klausel” irgendwo einführen.” falsch! In vielen Bundesländern laufen Beratungen zu Änderungen des allg. Betretungsrechts in den Waldgesetzen. Dies geschieht alle paar Jahre und dabei wird immer auch auf neue Sportarten und Freizeitbeschäftigungen geachtet. So haben in der Vergangenheit die Reiter, die Kutschenfahrer, die Radfahrer, die Drachenflieger, die Felskletterer…. solche Einschränkungen hinnehmen müssen. Die ersten Einschränkungen im Hinblick auf das Geocachen gibt es in Langenselbold und im neuen hessischen Waldgesetz.

    Bei diesen Beratungen zu möglichen Einschränkungen des Betretungsrechts wird es entscheidend sein, wie wir uns darstellen. Wenn es uns gelänge, uns als harmlose Gruppe darzustellen, die die Rechte und Interessen anderer achtet und gleichzeitig dazu beiträgt Menschen (insbesondere junge Menschen) in die Natur zu führen, dann haben wir vielleicht Glück und es kommt zu keinen oder nur geringen Einschränkungen.

    Anhand der Lostplaces wird aber besonders deutlich, dass wir uns nicht an bestehende Gesetze halten, dass die eigenen internen guidelines sowohl von den Geocachern als auch von den Seitenbetreibern in den wesentlichen Punkten nicht eingehalten werden und offensichtlich nur dazu dienen, den Schein zu wahren.

    Ob das Buch nun ein weitere Sargnagel für das Geocaching in Deutschland ist oder ob es zu einem positiveren Image beträgt kann und will ich aber nicht beurteilen.

  5. Passieren wird erstmal nix. Wenn aber ein findiger Leser erstmal den Bildern die passende GC-Nummer zuordnet und das dann via Bookmarkliste, Forum, Blog,…verbreitet, dann wird ein großer Teil vielleicht für immer im Archiv verschwinden.
    Es wäre nicht das erstemal, das “Zugänge” geschlossen wurden, nachdem dieser öffentlich bekannt wurde.

    Grüße

  6. KunstDieb sagt:

    Eine kurze Richtigstellung zu den eigendlich interessanten Text sei mir erlaubt:

    - richtig ist, dass es sich bei §123 StGB um ein Antragsdelikt handelt. Jedoch ist für ein erstes Einschreiten der Behörden kein Eigentümer notwendig!!!

    Wenn ein aufmerksamer Muggle feststellt, dass sich auf einem Gelände unbefugte Personen befinden und er über seine Erkenntnis die Polizei informiert, wird diese dort auftauchen und der Sache auf den Grund gehen OHNE vorher einen Eigentümer zu fragen.
    Der Anfangsverdacht einer Straftat reicht aus um darüber eine Strafanzeige zu fertigen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wird der Eigentümer in Erfahrung gebracht, über den Sachverhalt unterrichtet und um eine Strafantragstellung ersucht. Dieser kommt der Eigentümer fast immer nach!
    Im Anschluss geht die Strafakte an die Staatsanwaltschaft und das mit oder ohne Strafantrag. Bei fehlenden Strafantrag kann im übrigen auch die Staatsanwaltschaft bei “besonderem öffentlichen Interesse” den Strafantrag quasi selbst stellen.
    Ob es die Akte am Ende dann noch bis vor Gericht schafft liegt an weiteren Begleitumständen. Z.B. eventuelle Vorstrafen der Beschuldigten

    Noch zu ergänzen ist, dass ein “Loch im Zaun” nicht als Ausrede zählt! Wenn für die Allgemeinheit zu erkennen ist, dass der Eigentümer keinen unberechtigten Besuch auf seinen Grundstück haben möchte.
    Dazu muss das Gelände nicht vollständig umfriedet sein. Wenn jemand durch ein Fenster oder sonstiges Loch in ein Gebäude oder Gelände eindringt, muss dies jeden klar sein.

    - zum “allgemeinen Betretungsrecht” auf Wald und Wiese ist zu ergänzen, dass sich dieses Recht im Wald lediglich auf Wege bezieht! Und jeder von uns weis, dass der Cache in den seltensten Fällen direkt am Weg liegt. Auch darf man keine Gegenstände im Wald hinterlassen, was bei einen Cache wohl schwer machbar ist.
    Das Betretungsrecht von Wald und Wiese bezieht sich lediglich auf offensichtlich “ungenutze” Flächen.

    Das sollte es dazu gewesen sein. Ich möchte hier nicht klugscheißen, sondern nur aufklären. Dass hier nicht der Eindruck erweckt wird, dass wir alles dürfen nur weil dort eine Dose liegt.

  7. Sash sagt:

    wieso wird jetzt hier weiter diskutiert?????

  8. PileGr sagt:

    Auch wenn ich bis dato noch nicht soviel im Buch lesen konnte, obwohl es schon seit Montag bei mir rumliegt, muß ich sagen, es ist schön gemacht. Die Bilder sind spitze und haben Charme und der Text ist typisch unterhaltsam für den Wunderstumpen ;)
    Und die ganze Aufregung drum ist eh sinnfrei, weil das Hobby den entspreochenden Stellen eh schon lange bekannt ist. Es gibt auch Polizisten, Staatsanwälte und sicher auch Richter, die dem Hobby fröhnen. Und Fakt ist, auch Behörden drücken mal ein Auge zu, es kommt einfach auf das Verhalten und den Ton an.
    Und was ich bei dirsem Buch sehe, ist Aufklärung, denn auch wenn das Beteten dieser Gelände nicht immer legal ist, so ist das normalerweise zum Schutz der Person an sich, bzw Schutz vor Vandalismus. Und dieses Buch zeigt worum es geht, den Geocacher wollen nichts kaput machen, sondern die Athmosphäre genießen und natürlich die Dose finden. Und wenn es nicht gerade ein T5 ist, setzt man seine Gesundheit nicht durch sinnlose Aktionen aufs Spiel.

  9. Ilmaran sagt:

    Ich freue mich auf das Buch!

    Ich denke es ist nicht nur eine Frage der “Lost Places” es ist allgemein wie Geocacher mit der Natur, ihrem Umfeld und den Mitmenschen umgehen. Wie es in den Wald hineinruft….blabla…

    Mit guter Aufklärung könnte das Buch allen nutzen. Ich bin gespannt!

    LG Ara von Ilmaran

  10. HAJoSoCha sagt:

    Ich häng mich hier mal mit einer ganz anderen Frage dran, hier scheinen ja schon welche zu sein, die das Buch haben.

    In dem Buch geht es doch überhaupt nicht um Geocaching, oder? Das ist doch klassisches Urban Exploration. Und so wie ich das bisher an “neutralen” Stellen gelesen habe, wird auch nirgendwo auf Geocachen Bezug genommen, zumindest nicht im Pressetext, den ich kenne, und auch nicht im Klappentext.

    Also: Was soll die Aufregung in der Cacher-Szene? Nur weil die meisten von uns Hoecker mit Cachen verbinden? Und weil an den Stellen (Beelitz etc.) auch Caches liegen/lagen?

  11. hmichel777 sagt:

    Zitat “dass wir auch in Zukunft zum Zwecke des Sports und der Erholung die Natur betreten dürfen”
    Wie kommst Du zu dieser Auslegung der von Dir zitierten Rechtsvorschriften? Dort ist nur geregelt, dass das Betreten zum Zwecke der Erholung gestattet ist. Vom Sport ist nirgendwo die Rede. Natürlich kann Sport Erholung sein, Autofahren im Wald aber auch…
    Das nächtliche Wegegebot in Hessen zeigt doch, dass die Länderparlamente bereits mit den Problemen befasst sind. Natürlich bezieht sich das nicht nur auf die Geocacher, sondern man frühstückt bei der Gelegenheit die Mountainbiker, Walker und Jogger auch mit ab. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass wir Geocacher einen nicht unwesentlichen Anteil daran tragen, denn die anderen Gruppen rennen selten mit der Kopfleuchte durch die Wildruhezonen. Und: da wir nicht organsiert sind, so wie z. B. die Jäger und die Waldbesitzer, werden wir den Kürzeren ziehen. Die anderen machen nämlich massiv Lobbyarbeit in den Parlamenten und die Lobbies sind eine der Säulen parlamentarischer Arbeit.

    jm2c – Meine Überzeugung muss niemand teilen – und ja, ich bin ein Schwarzmaler.

    1. Otador sagt:

      Dann wird das ganze halt noch heimlicher und bringt noch mehr Adrenalin ^^
      Ich weiß, daß ich heute schon jederzeit Ärger kriegen kann, wenn ich auf LPs eindringe und daran wird sich zukünftig nichts ändern -> Der Ärger bleibt

      1. Bursche sagt:

        Es gibt sicher “Geocacher” die sich ein Guerilla-Caching wünschen, die davon träumen nachts mit Sturmhaube überm Gesicht mit Jägern und Förstern Räuber und Gendarm zu spielen.

        Ich möchte das NICHT!

        Ich möchte auch meine IP nicht verschleiern müssen, bevor ich einen Geocache liste! Ich würde es vorziehen, wenn diejenigen, die wegen des Adrenalin-Kicks “geocachen” bereits jetzt in den Untergrund abtauchen würden, ihre Aktivitäten nicht mehr Geocaching nennen und somit das Hobby für alle anderen nicht länger gefährden.

        1. Otador sagt:

          @Bursche: Solltest Du mich gemeint haben…..
          Das Adrenalin habe ich rein auf die Lost Places bezogen. Bei mir persönlich steigt es an, wenn ich einen betrete.
          Bei wem es gar nicht mehr ansteigt, der ist wahrscheinlich schon tot ^^
          Ansonsten bin ich ganz normaler Cacher.
          Ruhich Brauner !

  12. Henny-R sagt:

    Da ich meine Brötchen mit Büchern verdiene wollte ich hier mal noch ein paar Sachen sagen, die vielleicht nicht allen klar sind.

    Öffentlichkeit:

    Nur weil das Buch jeder kaufen kann, wird es keine Öffentlichkeit geben. Der größte Anteil der Käufer wird Geocaching kennnen, dann wird es noch ein paar Leute geben die alles von Hoecker kaufen, einige Bildbandfreunde werden zuschlagen und dann wird es noch Zufallskäufer geben.(Es erscheinen im Jahr 50.000 Titel. Das meißte ist Nischenzeug, außer Du erzeugts Skandale wie Roche, Lahm oder Sarazin)

    Das Buch kommt heute offiziell raus, aber ist auf der Riva-Homepage relati klein angezeigt.

    Weder auf Hoeckers Seite noch auf der vom Verlag werden irgendwelche Präsentationstermine genannt. Dabei ist gerade Buchmesse.

    Meiner Meinung nach bezieht sich da die Öffentlichkeit zum großen Teil auf die Geocachercommunity.

    Geld:

    Natürlich kann man mit Bücheren reich werden. Die Mehrzahl der Menschen die das geschafft haben schreiben aber keine Bücher sonder sitzen an anderen Stellen in der Wertschöpfungskette.
    Die Auflage für so einen Titel dürfte sich im sehr niedrigen 5stelligen Bereich bewegen.
    Vom Verkaufspreis erreichen den Verlag grob die Hälfte der Einnahmen. Der Rest ist da schon an den Zwischenhandel die Buchhändler und den Staat geflossen. Davon gehen dann wieder die Herstellungs- und Verlagskosten ab, so daß am Ende vielleicht noch 1-2 Euro übrig bleiben die an den Autor gehen. Weil der Name ein wenig zieht sind es vielleicht auch 3 Euro. Bei drei Euro kommen wir dann auf vielleicht 5000 Euro pro Autor vor Steuern. Von den Einnahmen wird sich keiner zu Ruhe setzen können.

    Gruß

    Henny-R

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