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40 Caches mit dem Magellan Explorist GC

Zu aller erst möchte ich vorausschicken, daß dies kein hochprofessioneller Techniktest, sondern mehr ein Erlebnisbericht ist. Für die ganzen Detailbewertungen, gibt es bereits eine Unzahl an anderen Tests im Netz.

Als bisher 100%iger Smartphone Cacher, habe ich mir nun auch mal ein GPSr ausgeliehen, und zwar den Magellan Explorist GC.

Der Inhalt war sehr überschaubar, also mal schnell die Batterien reingepackt und mich erst einmal ein bisschen mit dem Verschliessen des Batterienfachs vertraut gemacht. Das ganze hakt etwas, und man ist bemüht, nichts kaputt zu machen. Nach inzwischen mehrfachem Austauschen der Batterien, ist dies aber ganz gut zu bewältigen.

Nachdem ich naürlich männertypisch normalerweise, einfach mal drauf losprobiere, dachte ich mir in diesem Fall, daß ich doch erst einmal die Anleitung studieren könnte. Diese war jedoch sehr allgemein gehalten, hat nur die Grundfunktionen beschrieben und konnte mir somit nicht so wirklich bei Detailfragen weiterhelfen. Ist aber auch nicht schlimm, da man die Handhabung des Exploristen auch ohne diese in Kürze erlernt.


Ein paar Minuten später hatte ich mich dann auch an die Bedienung des Minijoysticks gewöhnt, steckte das Kabel an mein Notebook an und verschob ganz easy ein paar meine PocketQueries in den Ordner “Geocaches” . Mit ca. 2500 Caches hatte ich somit die Homezone gut abgedeckt und das Vergnügen konnte beginnen. Die Handhabung des Gerätes und die hauptsächliche Auslegung aufs Geocaching ist definitiv gelungen. Wie bereits oben angesprochen, war ich bisher nur mit meinem HTC HD2 Smartphone auf der Pirsch und musste mich natürlich auch etwas umstellen. Kein spontaner Cachedownload möglich, andere Optik, andere Karten, etc.. Ansonsten ist ein unkompliziertes papierloses Geocaching garantiert. Die Beschreibung, Hints (hier Hinweise), letzten Logeinträge, etc. sind auf dem Farbdisplay dargestellt, nur die Spoilerfotos werden nicht automatisch übertragen, jedoch kann man diese als .png oder.jpg Datei extra draufspielen.

Auf der anderen Seite konnte ich auch einmal ein paar Orientierungsvergleiche zu meinem Smartphone machen. Auch wenn ich mit meinem Smartphone bisher fast jeden Cache gefunden hatte, musste ich zugeben, daß der Explorist sich nicht ganz so oft vom rechten Kurs abbringen ließ. Dazu kommt natürlich noch, der meiner Meinung nach sehr wichtige Aspekt, daß man viel unbeschwerter cachen kann. Das Gerät liegt super in der Hand und selbst, wenn es mal fallen sollte, muß man im Vergleich zum Smartphone nicht gleich in Panik ausbrechen, Outdoor ist eben Outdoor… Selbst das Vortäuschen eines Telefonats bei plötzlichem Muggelaufkommen ist mit diesem Gerät möglich ^^

Bei meinen letzten drei Touren war ich dann abwechselnd mit Sohn oder Tochter unterwegs. Ich hatte das Smartphone für die grobe Orientierung und den Kindern hatte ich den Exploristen in die Hand gedrückt. Noch schnell den nächsten Cache rausgesucht, auf Los gedrückt und die Kids folgtem dem grünen Strich auf dem Display in Richtung Cache. Ich musste dann nur ab und an eingreifen, wenn die Kleine mal nicht gemerkt hat, daß die angezeigten Meter auf dem Gerät wieder mehr wurden :)

Nachdem ich in Summe etwa 4 Ladungen Batterien (jeweils 2xAA) verbraten habe, rate ich dringendst zum Einsatz von Akkus ^^ Beim Einsatz meines Smartphones arbeite ich bereits seit Monaten mit einem zweiten Akku. zusätzlich habe ich mir jetzt ganz frisch den ZNEX Powerpack besorgt, der mich hoffentlich noch sorgenfreier cachen lässt. Er verspricht auf jeden Fall ein mehrfaches und unkompliziertes Aufladen für unterwegs.

Zurück zum Magellan Explorist GC: Nach etwa 40 Funden, kann ich das Gerät definitiv fürs Geocaching empfehlen, vor allem für die Minicacher ist dies hervorragend geeignet. Aktuell habe ich das Gerät auf Amazon für EUR 145,83 gesichtet. Definitiv ein super Preis !

Eine ausführliche Beschreibung mit vielen Screenshots habe ich auf der Seite von Navigation-Professionell.de gefunden. -> Sehr sehenswert !

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Filed under: Allgemein, Ausrüstung, GPSr, Newbies

5 Responses to "40 Caches mit dem Magellan Explorist GC"

  1. geoschwob.com says:

    Ich persönlich finde das eXplorist GC zum Cachen sehr gut!
    Genaueres findet ihr in meinem Testbericht:
    http://www.berufsgeocacher.de/2011/08/testbericht-magellan-explorist-gc/

  2. Flysh12 says:

    Ich habe keine gute Erfahrung mit dem Gerät gemacht, vielleicht hatte ich aber auch eins der ersten Serie. Die Kartendarstellung war katastrophal langsam und der Empfang im Wald, im Vergleich zu Garmin-Geräten wirklich nicht gut, teilweise stand die Zahl im Display 50 Meter ohne sich zu verändern. Die Bedienung fand ich unnötig kompliziert und der “Joystick” keine Freude! Ich hab es wieder verkauft

    1. Otador says:

      Hi Flysh, danke für Deine meinung, kann das jedoch nicht so ganz bestätigen. Natürlich dauerte es beim Einschalten ein paar Minuten bis der GPS-Empfang da war, dann liefs aber rund und genau.
      Bedienung war soweit durchgängig und natürlich ist der Joystick womöglich nicht das Optimum, aber nach den 40 Caches hatte ich mich mehr als gut an die Handhabung gewöhnt.

  3. Flysh12 says:

    Hi,

    bei mir dauerte es ewig, wenn ich die Karte gezoomt oder gescrollt hatte und das GPS Signal ließ lange auf sich warten. Ich hatte das Ding vielleicht 100 Caches, bis ich es bei Ebay verkauft und jetzt wieder ein Garmin gekauft habe.
    Vielleicht hatte ich aber auch einfach ein Montagsgerät. Gruss

  4. Usinn says:

    Hallo,

    danke für diesen interessante Bericht. Wie du bestätigst ist für Einsteiger das Magellan Explorist GC zu empfehlen. Ich habe gleich mit einem Garmin Oregon 450t begonnen, nun haben wir Zuwachs von einem Magellan Explorist GC bekommen. Grundsätzlich sind wir vom Magellan begeistert, klein, handlich, einfache Handhabung und hat die notwendigsten Funktionen. Doch das Kartenmaterial, die Genauigkeit und die Trägheit der Signalanzeige zeigen einen deutlichen Klassenunterschied zum Oregon 450t. Klar, irgendwo muss ja die Preisdifferenz zwischen diesen beiden Geräten berechtigt sein. Wir können nur sagen, für die alltäglichen Geocaches reicht das Magellan Explorist GC locker aus, doch wer ausgefallene Caches sucht, kommt mit diesem Gerät an seine Grenzen und wird die ein oder andere Funktion vermissen.

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